
Demokratisierung – Reformen Zukunftsmärkte
- Chancen für den Mittelstand -
Nordafrika, die Levante und die Staaten der Golfregion erleben einen historischen Umbruch, der alle Aspekte des politischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Umfelds berührt.
Von Tunesien aus erreichte der Ruf nach Freiheit und wirtschaftlichen Reformen Ägypten, Libyen, Bahrain, den Jemen und Syrien. Der Sturz mächtiger Autokraten bewirkt aber auch in Staaten, in denen es nicht zu einem Regimewechsel kam, einen politischen Kurswechsel. Die Interessen einer jungen, arbeitssuchenden Generation werden ernst genommen und umfassende Investitionsprogramme widmen sich Aus- und Weiterbildung, sowie der Schaffung heimischer Beschäftigungsmöglichkeiten.
Daneben stehen aber auch hochmotivierte Fachkräfte zur Verfügung, die in Deutschland dringend gebraucht werden und mit geringem Aufwand in den deutschen Arbeitsmarkt integriert werden können.
Im Zuge der Umwälzung der traditionellen Sozialstrukturen übernehmen Frauen erfolgreich politische und unternehmerische Verantwortung.
Libyen und Irak verlangen zwar Mut und Entschlossenheit zum Markteintritt, versprechen aber auch hohe Gewinne.
Deutsche Technologie behauptet einen Spitzenplatz beim Einsatz erneuerbarer Energien und energieeffizienter Produktionstechnik in der MENA Region. Wasserarmut und Defizite bei der Entsorgung bieten chancenreiche Marktpotentiale.
Trotz eines reichen Angebotes von Megaprojekten, findet auch die mittelständische Wirtschaft lukrative Aktionsfelder. Dies gilt umsomehr, als die Märkte transparenter, offener und vielfältiger werden.
Das 3. AHK-MENA Wirtschaftsforum des AHK Netzes am 12. Dezember 2011 in Frankfurt/Main beleuchtet das Potenzial und die Vielfalt der neuen Chancen einer sich durchgreifend verändernden Region.

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